Die Grossverbrauchergruppe Energie-Modell Zürich hat mit den Kantonen und dem Bund vereinbart, die Energieeffizienz von 2020 bis 2030 um 14 % zu steigern und die CO2-Emissionen um 20 % zu reduzieren. Jedes Mitgliedunternehmen verpflichtete sich, jährlich seinen Beitrag zur Steigerung der Energieeffizienz zu leisten, damit das vereinbarte Gruppenziel erreicht oder sogar übertroffen wird.
Fortschrittsbericht 2025
Energieeffizienz
Seit 2021 haben die meisten Unternehmen im Energie-Modell Zürich eine neue Zielvereinbarung abgeschlossen. Im Jahr 2025 reduzierten die teilnehmenden Unternehmen ihren Gesamtenergieverbrauch um mehr als 14,5 GWh auf 526 GWh. Mit einer Energieeffizienzsteigerung von 24,59 % wurde das Ziel von 6,83 % für das Berichtsjahr deutlich übertroffen (siehe Abb. 1).
Einzelne Teilnehmer des Energie-Modells Zürich beziehen Ökostrom, der die strengen Anforderungen des Labels «naturemade star» erfüllt, oder zertifiziertes Biogas aus Schweizer Quellen. Die entsprechenden Strom- und Gasmengen wurden bei der Zielerreichung berücksichtigt. Die angeschlossenen Unternehmen des Energie-Modells Zürich – darunter Coop (Verkaufsstellen Schweiz), die Genossenschaft Migros Zürich und Raiffeisen – verfügen über eigene Konzernvereinbarungen und sind daher im Gruppenziel des Energie-Modells Zürich nicht berücksichtigt.
Entwicklung der CO2-Emissionen 2025
Die CO2-Emissionen sanken gegenüber dem Vorjahr um rund 1’400 t CO2 auf insgesamt 21’200 t CO2. Die direkten CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen wie Erdgas und Heizöl beliefen sich 2025 auf rund 18’700 t CO2 (Scope 1, HGT-korrigiert).
Die Gruppe übertraf das vereinbarte CO2-Reduktionsziel – gemessen an der CO2-Intensität, also dem Verhältnis der durch umgesetzte Massnahmen erzielten CO2-Reduktionen zur gesamten CO2-Fracht – um rund 8 Prozentpunkte.


Umgesetzte Massnahmen
Im Berichtsjahr setzten die Unternehmen erneut zahlreiche Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Reduktion der CO2-Emissionen um. Neben den Standardmassnahmen lag der Schwerpunkt insbesondere darauf, die verbleibenden fossil betriebenen Heizungen durch CO2-neutrale Anlagen zu ersetzen und fossile Energieträger durch CO2-freie Energieträger zu substituieren. Im Berichtsjahr wurden rund 3,7 GWh Biogas eingesetzt.
Darüber hinaus wurde weiter in Photovoltaikanlagen investiert. Der Eigenverbrauch der Stromproduktion aus den PV-Anlagen belief sich auf rund 10 GWh.